Arbeitstherapie/Arbeitstraining


Arbeitstherapeutische Maßnahmen dienen dem Zweck, die Arbeitsfähigkeit herzustellen. Eine große Zahl von Gefangenen war noch nie in das Arbeitsleben integriert oder ist beispielsweise aufgrund von psychischen Problemen oder einer Alkohol- oder Drogenabhängigkeit so sehr arbeitsentwöhnt, dass sie durch arbeitstherapeutische Maßnahmen erst langsam und schrittweise an die Anforderungen des Arbeitslebens herangeführt werden müssen. Über zunächst einfache, sich wiederholende und Erfolgserlebnisse vermittelnde Tätigkeiten sollen Versagensängste abgebaut und Begabungen gefunden werden. Es handelt sich überwiegend um einfache manuelle Tätigkeiten in den Bereichen Holz und Ton. Die so erworbenen Basisfähigkeiten können anschließend im Rahmen des Arbeitstrainings verbessert und verstetigt oder in einer beruflichen Bildungsmaßnahme erweitert und vertieft werden. Die Gefangenen sollen so zu einer regelmäßigen, den allgemeinen Anforderungen des Arbeitslebens entsprechenden Arbeitsleistung befähigt werden.

Beim Arbeitstraining handelt es sich um eine Behandlungsmaßnahme, die bei solchen Gefangenen eingesetzt wird, die dieser Maßnahme zur Rückfallverhinderung bedürfen. Es dient dazu, Gefangenen, die nicht in der Lage sind, einer regelmäßigen und erwerbsorientierten Beschäftigung nachzugehen, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vermitteln, die eine Eingliederung in das leistungsorientierte Arbeitsleben fördern. Das Arbeitstraining soll Arbeitsmotivation und individuelle Leistungsfähigkeit steigern. Das Arbeitstraining ist häufig eine notwendige Vorstufe zu einer Arbeitsaufnahme oder einer beruflichen Qualifizierungsmaßnahme. Adressaten der Maßnahme sind Gefangene, die arbeitstherapeutische Maßnahmen erfolgreich durchlaufen haben oder solche nicht benötigen, da sie bereits über Basisfähigkeiten verfügen, jedoch zu leistungsorientierter Arbeit nicht in der Lage sind. Das Arbeitstraining ist für sie ein notwendiger Schritt zur Heranführung an die Anforderungen des Arbeitslebens.


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